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Erinnerungsort Auerbachsches Waisenhaus    
   


Erinnerungsort Auerbach'sches Waisenhaus


Im Jahr 1897 bezogen die ersten Zöglinge das Baruch Auerbach‘sche Waisenhaus für jüdische Kinder an der Schönhauser Allee 162. Seit Ende 1942 wurden etwa 140 Kinder nach Riga und Auschwitz deportiert und dort ermordet. Das Gebäude wurde Ende 1943 durch Bomben stark beschädigt, die Reste Mitte der 1950er Jahre abgerissen. Nur ein Teil der Vorgartenmauer blieb erhalten.
2013 lobte das Land Berlin einen künstlerischen Wettbewerb aus. Der Siegerentwurf von Susanne Ahner präsentiert die bislang bekannten Namen und das Alter der ermordeten Kinder sowie ihrer Betreuerinnen und Betreuer als Inschrift in der alten Klinkermauer.

Der Erinnerungsort für die im Nationalsozialismus deportierten und ermordeten Zöglinge und Betreuer des Baruch Auerbach'schen Waisenhauses wurde am 26. Juni 2014 in Anwesenheit von Walter Frankenstein (*1924), einem der letzten noch lebenden Auerbache,r der Öffentlichkeit übergeben. Schülerinnen und Schüler der Kurt-Schwitters-Schule und der Phorms-Schule verlasen die Namen der verschleppten und getöteten jüdischen Mädchen und Jungen sowie ihrer Betreuerinnen und Betreuer.

Faltblatt zum Erinnerungsort und zur Geschichte des Waisenhauses hier als pdf


Erinnerungsort

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